Die Schwerpunkte der Vereinsarbeit lagen vor allem beim Thema Kindergartengebäude sowie dem Aufbau einer guten Kommunikation mit den Behörden. 

Kommunikation und Vernetzung

Unseren Mitgliedern bieten wir sporadisch Informationen via Newsletter an. Dieser wird per E-mail oder bei Personen ohne E-mail Adresse per Post ausgeliefert. Wir haben im April sowie im Juni 2010 je einen Newsletter verfasst. Nach Möglichkeit wollen wir pro Quartal einen solchen Newsletter versenden. Dieses Jahr haben wir uns vor allem aber via Gmaand’s Info gemeldet. Unsere Mitglieder sind durch diesen Kanal auch bestens informiert. Wir setzen den Newsletter vor allem dann ein, wenn aktuelle Informationen unsererseits schnell publiziert werden müssen und die Gmaand’s Info länger nicht herausgegeben wird.

Der Kontakt zu den Behörden ergibt sich nebst der „Gmaands-Info“ und Anfragen zur Suche nach Behördenmitgliedern auch oft via Telefonate mit dem Gemeindepräsidenten Herr Meier wie bsp. Abklärungen über das Kindergartengebäude. Den Besuch der Orientierungsveranstaltungen und der Gemeindeversammlungen haben wir intensiviert. Wir werden voraussichtlich im September 2011 die Orientierungsversammlung als ModeratorIn leiten. Im 2010 haben wir ein neues Mitglied für die Schulbehörde und im 2011 für die GPK zusammen mit den Parteien gesucht.

Unserer Homepage haben wir auf den Herbst 2010 ein neues Gesicht verliehen. Das Bedürfnis liegt vor allem darin, dass wir anderen aktiven Bewohnern von Osterfingen die Möglichkeit geben wollen, ihre Termine und dokumentierten Anlässe auf unserer Homepage selber abzuspeichern. Wir suchen noch Journalisten, die gerne schreiben oder auch fotografieren.

Mitglieder des Vorstandes wurden für die Arbeitsgruppen Leitbildrevision der Gemeinde sowie Schulraumplanung angefragt. Martina Gerber nimmt in der Leitbild-Kommission teil und Andrea Guidon wurde in die Schulraum-Kommission eingeladen.

 

treffPUNKT - Kindergartengebäude

09.06.2010: Antrag an GR versandt mit der Absicht das gesamte Gebäude zu 0.- zu mieten, um das EG als Mehrzweckraum den Dorfbewohnern (Osterfingen und Wilchingen) zur Verfügung zu stellen. Wir würden die Unterhaltskosten selber tragen.

30.06.2010: Auszug Protokoll GR-Sitzung; sie können auf unser Angebot aus finanziellen Gründen nicht eingetreten werden kann. Es sei denn, der Dorfverein erwirbt die Liegenschaft käuflich.

Verkehrswertschätzung vom 14.7.2010 mit einem Verkehrswert von SFr. 275‘000.-

19.07.11 Abklärungen mit dem Schaffhauser Rechtsdienst haben gezeigt, dass das Verkaufen des Gebäudes an einen Privaten nicht ganz einfach ist. In der Zone, in der das Kindergartengebäude steht „Zone für öffentliche Bauten und Anlagen“ muss z.T. wenigstens öffentlich genutzt werden. Privat verkaufen, hiesse umzuzonen, was vor die Gemeindeversammlung müsste.

22.07.2010: Aussprache-Sitzung mit Gemeindepräsident und Finanzreferent. Wir dürfen einen neuen Antrag stellen; eine Lösung würde sich finden.

11.08.2010: Neuer Antrag an GR. Dorfverein möchte das Gebäude im Baurecht benützen. Detaillierter Projektbeschrieb zur Umnutzung Kindergarten-Gebäude ist beigelegt. Dorfverein würde die Unterhaltskosten mit Einnahmen durch die Wohnungsvermietung (6‘000.- p.a.) und des EG (3‘200.- p.a.) selber tragen können.

15.09.2010: Auszug Protokoll GR-Sitzung: Die Anträge des Dorfvereins werden z.K. genommen. Der Beschluss des GR vom 30.6. wird solange sistiert bis folgende Resultate vorliegen:

-       Bericht und Antrag der Kommission Schulraumplanung und Leitbildüberarbeitung

-      Plausibles Finanzierungsmodell der jährlichen Kosten; die grosse Differenz besteht in der Grundlage der Berechnung. Der Dorfverein rechnet mit einem massiv tieferen Verkehrswert des Gebäudes als der GR.

-       Der Männerchor darf den Raum ohne Präjudiz für die Proben benützen.

-      Für einzelne Anlässe kann per schriftliche Anfrage an den GR, das Gebäude benutzt werden.

Unser oberstes Ziel: Wir wollen das Gebäude und den Garten mit Spielplatz den Dorfbewohnern als TREFFPUNKT zur Verfügung stellen. Sobald die Schulraumplanung und Leitbildüberarbeitung über die Bühne sind, werden wir unseren Antrag neu formulieren und dem GR nochmals zukommen lassen.

Der KinderGARTEN wird von den folgenden Personen gepflegt:
- Erich Gassmann schneidet die Bäume, mäht den Rasen und füllt Kies und Sand nach Bedarf nach (gegen Entgelt in Stundenlohn)
- Fabienne Guidon pflegt die Weidenhecke mit freiwilligen HelferInnen im Moment ohne Entgelt
- Männerchor giessen die Oleander

 

PREWO

Wir sind in Kontakt mit den Verantwortlichen bei prewo und werden ihnen die entsprechenden Themen zuweisen, so dass nicht Doppelspurigkeiten entstehen.

 

Buswendeplatz

Seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2010 fährt der Bus an den neu gebauten Buswendeplatz. Die Haltestelle im Mitteldorf wurde aufgehoben. Der Dorfplatz als auch der Kinderspielplatz beim Kindergartengebäude wird nun rege benutzt, vor allem durch spielende Kinder.

 

Gestaltung des Dorfplatzes

Der Dorfplatz soll neu gestaltet werden. Im Verlaufe des 2011 wollen wir uns achten, inwiefern der Dorfplatz neu genutzt werden kann, um dann bei Zeit eine Neugestaltung anzugehen. Mit dem Gemeinerat möchten wir gewisse Eckdaten abklären, um abzuschätzen, inwiefern wir den Platz verändern dürfen.

 

Schulstandort Osterfingen

Wir haben die Schulbehörde an einer Sitzung vom 29.3.10 aufgefordert, einen jährlichen Informationsanlass für die gesamte Bevölkerung zu machen. Es ist uns wichtig, dass sie dies tun. Auf diesem Wege können Interessierte etwas über die Strategie der Schule erfahren und im Dialog offene Fragen klären. Anfang 2011 fragten wir die Schulbehörde an, der Bevölkerung einen Einblick in ihre Planung zu geben. Sie verwiesen auf die momentane Schulraumplanung, über welche der GR informieren wird.

 

Tagesstruktur für die Gemeinde Wilchingen

Wir klären die Möglichkeit ab, in der Gemeinde Wilchingen eine Tagesstruktur anzubieten. Die Schulbehörde möchte die Tagesstruktur privat angeboten haben, sind aber nicht abgeneigt von dieser Idee. Nun werden wir unser Konzept im Elternforum vorstellen, um bei Interesse in Kyburg oder in Bachs eine solche Schule uns anzuschauen.

 

Häckselservice Niklaus Kathriner

Im Frühjahr 2010 sowie am 2. April 2011 wurde ein Häckselservice für 3.-/Min. angeboten. Dieses Angebot wurde von ca. 10 Einwohner benutzt. Niklaus Kathriner möchte diesen Service wieder anbieten.

 

Anlässe

·         Dorfzmorge

Der Dorfzmorge vom 19. Juni 2010 war wieder ein Erfolg, nicht zuletzt Dank dem gluschtigen Angebot vom Häfelibeck und der ausgezeichneten Organisation von Monika Hämmerli und Hana Vogt. Ungefähr 65 Personen kamen vorbei, um unterhaltsam zu frühstücken. Es wurde angeregt diskutiert und viel gelacht. Kaffee half den noch etwas verschlafenen Gesichtern, schnell wieder fit auszusehen. Die letzten Dorfzmorge-Besucher blieben sitzen bis kurz vor Mittagessenszeit.

·         Adventsfenster

Wir freuten uns sehr über die 30 Besucher, die unseren Glühwein und die heissen Marroni von Hansi Richli im gesprächigen Beisammensein genossen. Ein gelungener Anlass, der im 2011 wieder durchgeführt werden soll.

·         beiz für alli Juni – September 2010

Erfreulicher weise konnten wieder fast alle Sonntage abgedeckt werden.  Die Besucherzahlen waren wie im 2009 unterschiedlich, meist jedoch erfreulich hoch. Die Anlässe sind in der Umgebung langsam bekannt und man wird manchmal darauf angesprochen ob diese weitergeführt werden. Herzlichen Dank allen Wirten,Helfern und Gästen.

·         WM-Anlässe

8 WM Spiele konnten wir in der Trotte zeigen. Durch das „frühe“ Ausscheiden der Schweizer Nati war das Interesse wahrscheinlich nicht mehr ganz so gross wie an der EM 2008. Weniger wäre vielleicht mehr. Für das Kernteam waren es jeweils spannende Abende in einer schönen Umgebung und den unterschiedlichsten Gästen. Ein spezieller Dank geht auch an die Rebbaugenossenschaft für die Benutzung der Trotte.

 

Weitere Ziele, die von Mitgliedern an der Versammlung 2010 gewünscht wurden

·         Apfelbäume beim Dorfeingang

Die beiden alten Bäume an unserem Dorfeingang beeinflussen unser Dorfbild nicht unbedingt positiv. Da schon länger die Idee einer Baumallee links, rechts oder beidseitig der Strasse existiert, suchten wir deshalb das Gespräch mit der Pächterin. Die alten Bäume können von ihr aus gerne entfernt werden, der Besitzer hängt jedoch sehr an jedem einzelnen Baum und es dürfte schwierig werden, das Einverständnis des Besitzers zu bekommen. Von der Idee Baumallee hat sie auch schon gehört und ist gar nicht begeistert, da dies ihr zusätzliche Arbeit (Beseitigung der Blätter, Pflege der Bäume, umständlicheres Mähen) und eine Einbusse beim Gras- und Heuertrag einbringen würde. Hier sind kreative Ideen gefragt, wie eine Allee verwirklicht werden kann